Erektionsstörungen mit Botulinumtoxin behandeln

„P-Shot“:  Eine nachhaltige Behandlung

Bei Erektionsstörungen handelt es sich um eine Erkrankung, die die Lebensqualität vieler Männer erheblich beeinträchtigen kann. Nicht in allen Fällen können gängige Behandlungsmethoden wie etwa die Einnahme von PDE5-Hemmern wie Viagra das Problem beseitigen. Eine Behandlung mit Botulinumtoxin (umgangssprachlich: Botox) kann diesen Betroffenen möglicherweise helfen. Diese neuartige Behandlung ist international unter dem Namen „P-Shot“ bekannt geworden (kurz für „Priapus-Shot“).

Der Wirkungsmechanismus

Die Erektion des Penis entsteht dadurch, dass sich die lokalen Blutgefäße erweitern und mehr Blut in die Schwellkörper gepumpt wird. Die Erweiterung der Blutgefäße wird von der Muskulatur gesteuert, die die Gefäße umgibt. Lässt die Spannung dieser Muskulatur nach, vergrößern sich die Adern. Dieser Entspannungsprozess lässt sich durch Botulinumtoxin unterstützen.

Botulinumtoxin ist ein natürliches Neurotoxin, dass die Signale von den Nerven zu den Muskeln blockiert und so die Muskulatur erschlaffen lässt. Genau das tut Botox auch, wenn es gegen Falten im Gesicht eingesetzt wird: es entspannt die Muskulatur, die die Falten erzeugt. Dieser Mechanismus lässt sich auch für die Muskulatur der Blutgefäße am Penis einsetzen. Die Sensibilität und Erregungsfähigkeit werden von Botulinumtoxin nicht beeinflusst.

Die Behandlung

Vor der „P-Shot“-Behandlung wird ein sogenannter Penis-Block angelegt, der die Durchblutung des Penis zeitweise vermindert. Dann wird an mehreren Stellen Botulinumtoxin in die Schwellkörper injiziert. Der Block soll dafür sorgen, dass der Wirkstoff länger vor Ort bleibt, und wird nach ca. 20 Minuten wieder entfernt.

Die Behandlung ist nach einer Sitzung abgeschlossen. Auf die Verkehrstüchtigkeit hat sie keinen Einfluss. Eine körperliche Schonung für den Rest des Tages wird empfohlen.

Der Effekt der Behandlung

Das Botulinumtoxin reduziert die Grundspannung der Muskulatur der lokalen Arterien. So kann mehr Blut in den Penis gelangen. Die Penisgröße (auch in Ruhe) wird dadurch positiv beeinflusst, Erektionen sind fester und nachhaltiger.

Die Behandlung wirkt nicht sofort. Erste Effekte lassen sich nach etwa zwei Wochen bemerken, die maximale Wirkung in der Regel nach drei Monaten. Da das Botulinumtoxin vom Körper wieder abgebaut wird, muss die Behandlung nach je 6-9 Monaten aufgefrischt werden, um die Wirkung zu erhalten.

Risiken und Nebenwirkungen

Durch das Botulinumtoxin sind bei der Behandlung bei korrekter Anwendung keine Risiken zu erwarten. Um so wichtiger ist es, sich einen in der Behandlung erfahrenen Arzt zu suchen. Möglicherweise kann es zu kleineren Blutergüssen und Hautrötungen an den Einstichstellen kommen. Schwerwiegende Nebenwirkungen der Behandlung sind nicht zu erwarten.

Für wen kommt die Behandlung in Frage?

Für Patienten, die an einer gefäßbedingten erektilen Dysfunktion leiden und auf eine medikamentöse Therapie mit PDE5-Hemmern oder andere Behandlungsoptionen gegen Erektionsstörungen nicht ansprechen, könnte die „P-Shot“-Behandlung die entscheidende Besserung bringen. Sie kommt auch in Frage, wenn aufgrund von Vorerkrankungen keine PDE5-Hemmer eingenommen werden dürfen.

Was kostet die Behandlung?

Bei KIEL MEDICAL AESTHETICS  setzen wir seit vielen Jahren Botulinumtoxin erfolgreich für ästhetische Behandlungen und die Therapie von Erkrankungen wie Migräne oder Hyperhidrose ein. Eine „P-Shot“-Behandlung von Erektionsstörungen mit Botulinumtoxin kostet ab ca. 900 Euro.

Wir behandeln Erektionsstörungen mit der innovativen "P-Shot"-Methode mit Botulinumtoxin.

Erektionsstörungen – Ursachen, Symptome, Behandlung

Definiert wird die erektile Dysfunktion als die anhaltende Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Diese Funktionsstörung kann sporadisch auftreten oder auch dauerhaft bestehen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Zudem sind Erektionsstörungen möglicherweise ein Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die sich sehr negativ entwickeln können. Leider mögen aufgrund gesellschaftlicher Konventionen viele Männer nicht darüber sprechen.

Die Ursachen für Erektionsstörungen sind vielfältig. Körperliche Ursachen sind besonders häufig Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Unter mögliche psychische Ursachen fasst man Stress und Versagensängste. Auch Depressionen können sowohl das sexuelle Verlangen als auch die Erektionsfähigkeit selbst beeinflussen, und Konflikte in der Beziehung können dazu beitragen. In vielen Fällen handelt es sich um eine Kombination mehrerer Ursachen.

Als wichtigste Behandlungsoption gilt derzeit die medikamentöse Therapie mit sogenannten PDE5-Hemmern, die die Blutgefäße kurzzeitig erweitern und so die Erektion unterstützen. Medikamente wie Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis) und Vardenafil (Levitra) sind als Tabletten erhältlich und helfen vielen Betroffenen. Neuere Behandlungsmethoden für Erektionsstörungen sind die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) und der Therapeutische Ultraschall, die vor allem der Durchblutungsförderung dienen, sowie die ebenfalls langfristig durchblutungsfördernde Injektion von Botulinumtoxin in den Penis (sog. „P-Shot“), die wir wegen unserer langjährigen Erfahrung in der Botulinumtoxin-Therapie bei KIEL MEDICAL AESTHETICS anbieten.

Frank Mildszus ist Facharzt für Allgemeinmedizin und hat sich auf minimalinvasive ästhetische Medizin spezialisiert

Ihr behandelnder Arzt:

Frank Mildszus behandelt seit vielen Jahren mit Botulinumtoxin und hat mit Begeisterung miterlebt, wie die medizinische Forschung immer neue Anwendungsfelder des Mittels entdeckt und alte Behandlungen verbessert hat.

„Ein gut ausgebildeter und erfahrener Arzt ist der beste Schutz für den Patienten vor unerwünschten Nebenwirkungen“, sagt er gerne. „Das gilt immer, aber insbesondere beim Einsatz von Botulinumtoxin.“

Nach vielen Jahren in der Unfall- und Gefäßchirurgie leitete Frank Mildszus 18 Jahre lang als Facharzt eine allgemeinmedizinische Praxis und sammelte in dieser Zeit augesprochen große Erfahrung in der Hautkrebsvorsorge, Lasermedizin und ästhetischen Medizin. Neben seiner Behandlungstätigkeit bildet er an seiner KIEL MEDICAL ACADEMY andere Ärzte in der korrekten Behandlung mit Botulinumtoxin aus.