Polynukleotide

Injektionen für gesunde und frische Haut

Wie können Polynukleotide die Haut auffrischen?

Wichtigste Ursache der Hautalterung ist die mit fortschreitendem Alter nachlassende Feuchtigkeitsversorgung der Haut. Hier helfen Polynukleotide, indem sie die körpereigene Produktion von Kollagen ankurbeln.

Polynukleotide können gezielt in Gesicht, Kopfhaut, Dekolleté und Hals injiziert werden und dort zur Hautverjüngung beitragen. Sie regenerieren die Haut, indem sie das Wachstum von Fibroblasten fördern, die dann frisches Kollagen und elastische Fasern produzieren, und zugleich freie Radikale binden.

Die Polynukleotide regen also einen körpereigenen Erholungsprozess an und verstärken ihn. Der Effekt ist eine Erneuerung der Haut und eine deutliche Verbesserung des Hautbildes. Gleichzeitig beugt die Behandlung dem weiteren Voranschreiten der Hautalterung vor.

Was sind Polynukleotide?

Nukleotide sind die Bausteine von DNA und RNA. Polynukleotide sind Moleküle, die aus langen Ketten von Nukleotiden bestehen. Als gereinigte DNA-Fragmente werden sie in der Medizin eingesetzt.

Der Wirkstoff wird durch einen komplexen Reinigungsprozess aus natürlichen Quellen (meist Lachse) gewonnen. Dadurch entsteht ein biokompatibles Material mit regenerativen Eigenschaften, das sich vielfältig in der Medizin einsetzen lässt. Polynukleotide stimulieren die Zellvermehrung, insbesondere der für die Kollagenproduktion verantwortlichen Fibroblasten. Außerdem unterstützen sie die Bildung neuer Blutgefäße, wirken entzündungshemmend und schützen die Zellen vor oxidativem Stress (wie Abgasen und UV-Strahlung).

5 Fakten über Polynukleotide:

  • Polynukleotide sind Ketten von Nukleotiden, also Bausteinen von DNA und RNA

  • der Wirkstoff ist natürlichen Ursprungs, er wird meist aus Lachs-DNA gewonnen und in einem komplexen Reinigungsprozess veredelt

  • sie stimulieren die Bildung neuer Bindegewebszellen (Fibroblasten) und binden freie Radikale

  • die neu gebildeten Fibroblasten produzieren verstärkt Kollagen und frischen so die Haut auf

  • der Prozess ähnelt dem natürlichen Regenerationsprozess der Haut, kann so aber aktiv angestoßen und gefördert werden

Die Biostimulation ist ein ästhetisch-medizinisches Verfahren, das die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut aktiviert.

Welche Hautpartien können behandelt werden?

Gesicht: Injektionen von Polynukleotiden sind ideal zur Verbesserung des Hautbildes im gesamten Gesicht, insbesondere bei feinen Falten an Stirn, Wangen, Nasolabialfalten oder im Bereich der Lippenkontur. Auch erste Knitterfältchen oder ein fahler Teint lassen sich sichtbar verbessern.

Augenpartie: Die besonders empfindliche Haut um die Augen ist der klassische Einsatzort für Polynukleotide. Bei dunklen Augenringen, Knitterfältchen unter den Augen oder einem müden Blick sorgen sie für mehr Frische, ohne das empfindliche Gewebe unnötig zu belasten.

Hals und Dekolleté: Diese Zonen sind besonders anfällig für vorzeitige Hautalterung. Durch Injektionen von Polynukleotiden lassen sich feine Linien und Spannkraftverlust sanft mildern.

Kopfhaut: Hier stimulieren die Regenerationsprozesse, die die Polynukleotide anstoßen, neben einer Erholung der Kopfhaut selbst auch die Reaktivierung von ruhenden Haarwurzeln. So kann die Haardichte erhöht und Haarausfall verbessert werden.

Ablauf einer Behandlung mit Polynukleotiden

  • Beratungsgespräch

    Der erste Schritt ist immer ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Gemeinsam wird das Hautbild analysiert und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Der Arzt klärt auch über den weiteren Ablauf, über Risiken sowie die anfallenden Kosten auf. Auch mögliche Alternativen werden besprochen.

  • Anästhesie

    Gewöhnlich wird für eine Behandlung mit Polynukleotiden keine Anästhesie vorgenommen. Auf Wunsch der Patienten – wenn sie z. B. besonders schmerzempfindlich sind – kann jedoch vor den Injektionen eine leicht betäubende Creme lokal aufgetragen werden.

  • Desinfektion

    Die eigentliche Behandlung beginnt mit einer gründlichen Reinigung und Desinfektion der zu behandelnden Hautstellen, bei der Make-up und andere Verunreinigungen entfernt werden. So sollen Infektionen durch die Injektion ausgeschlossen werden.

  • Injektion

    Nun folgt die Injektion der Polynukleotide mit feinen Nadeln oder speziellen Mikrokanülen in die mittleren bis tiefen Hautschichten. Dabei wird ein spezielles Punkt-für-Punkt-Verfahren angewendet, um die Substanz gleichmäßig und gezielt zu verteilen. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten.

  • Nachsorge

    Direkt nach der Behandlung gibt es nichts zu beachten. Drücken Sie nicht auf die behandelten Stellen, damit die winzigen Injektionsverletzungen heilen können. Kühlung und eine sanfte Pflegecreme unterstützen die Regeneration. Zudem wird oft empfohlen, für einen Tag auf Make-up über den Injektionsstellen, auf starke Sonneneinstrahlung sowie auf anstrengenden Sport oder Saunagänge zu verzichten. Üblicherweise sehen wir uns zu einem Kontrolltermin nach ca. 2 Wochen und besprechen die Ergebnisse.

Risiken

  • Risiken treten fast ausschließlich durch Fehler des Behandlers auf – erfahrene Ärzte sind also entscheidend

  • durch die Injektion kann es lokal vorübergehend zu harmlosen Rötungen, leichten Schwellungen oder Blutergüssen kommen

Kosten

  • eine Erstattung durch die Krankenkasse ist bei der Behandlung mit Polynukleotiden nahezu ausgeschlossen, die Kosten müssen also vom Patienten selbst bezahlt werden

  • die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und sind abhängig von der Anzahl der individuell benötigten Injektionen

  • für eine individuelle Einschätzung der Kosten, die sehr stark vom jeweiligen Behandlungsfall abhängig ist, vereinbaren Sie am besten ein Beratungsgespräch

Fragen Sie auch nach Behandlung-Alternativen und Kombinationen!

Alternativen zur Behandlung mit Polynukleotiden

Für die großflächige Verbesserung des Hautbildes – insbesondere in der Augenregion – ist die Behandlung mit Polynukleotiden aktuell die beste Wahl. Abhängig vom Patienten können jedoch Alternativen oder Kombinationen mit anderen Behandlungsverfahren für ein noch besseres Ergebnis sorgen.

Je nach Behandlungsziel kann eine Biostimulation mit Hyaluron eine Alternative sein. Dabei wird gering vernetzte Hyaluronsäure als Feuchtigkeitsspender und Aktivator in die Haut injiziert.

Alternativ kann auch der Radiesse-Biostimulator eingesetzt werden. Seine Anwendung und Wirkung sind sehr ähnlich – im individuellen Fall kann Ihr Arzt Sie beraten, welche Behandlungsmethode besser passt.

Eine Alternative, die ebenfalls auf die Selbstreparatur der Haut setzt, ist das Microneedling. Hierbei werden der Haut mit feinen Nadelstichen Mikroverletzungen zugefügt. Die Selbstheilung wird dadurch angeregt und die Collegenbildung verstärkt. Bei der Mesotherapie wird während des Needlings zusätzlich ein Nährstoff-Cocktail injiziert, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Eine weitere kombinierte Form des Microneedlings ist das Radiofrequenz-Needling, bei dem das Needling durch hochfrequente Radiofrequenzenergie unterstützt wird. Diese moderne Behandlung zur Hautverjüngung bieten wir bei KIEL MEDICAL AESTHETICS ebenfalls an.

Eine letzte biostimulierende Alternativbehandlung ist die Hautverjüngung mit dem Laser. Hierbei wird mit einem medizinischen Laser die oberste Hautschicht perforiert und so die Hautregeneration angeregt. Das Ergebnis ist eine wesentlich straffere, glattere Haut mit weniger Falten.

Frank Mildszus ist Facharzt für Allgemeinmedizin und hat sich auf minimalinvasive ästhetische Medizin spezialisiert

Ihr behandelnder Arzt:

Frank Mildszus behandelt seit vielen Jahren mit allen Methoden der minimalinvasiven ästhetischen Medizin und ist vor allem von den ständigen Innovationen in diesem Gebiet begeistert.

„Neuere Methoden – wie zum Beispiel die Hautauffrischung mit Polynukleotiden – werden ständig ausprobiert und weiterentwickelt“, sagt er. „Es ist aufregend, was wir damit heute alles erreichen können.“

Nach vielen Jahren in der Unfall- und Gefäßchirurgie leitete Frank Mildszus 18 Jahre lang als Facharzt eine allgemeinmedizinische Praxis und sammelte in dieser Zeit augesprochen große Erfahrung in der Hautkrebsvorsorge, Lasermedizin und ästhetischen Medizin. Neben seiner Behandlungstätigkeit bildet er an seiner KIEL MEDICAL ACADEMY andere Ärzte in der korrekten Behandlung mit Botulinumtoxin, Hyaluron und Lasern aus.