Besenreiser-Behandlung mit dem Laser
Laser-Licht verschweißt die unerwünschten Äderchen
Woher kommen Besenreiser?
Besenreiser sind rot-bläulich durch die Haut scheinende feine Äderchen. Sie kommen am häufigsten an den Beinen vor. Medizinisch gesehen sind sie eine Form von Krampfadern.
Hauptursache von Besenreisern ist eine Schwäche des Bindegewebes, manchmal spielen auch hormonelle Veränderungen wie etwa während einer Schwangerschaft eine Rolle. Sie kommen eher in fortgeschrittenem Alter vor, da die feinen Hautvenen mit der Zeit an Elastizität verlieren. In der Regel sind sie zwar unschön, aber ungefährlich und schmerzen auch nicht. Sie sind also gewöhnlich ein rein ästhetisches Problem.
Was kann der Laser da machen?
Die meisten Besenreiser lassen sich schnell und effektiv mit dem medizinischen Laser entfernen. Die Besenreiser werden dabei durch Wärmeeinwirkung verschlossen und danach vom Körper absorbiert.
Die Methode ist relativ schmerzarm und sehr zuverlässig. Das Laserlicht zielt den roten Blutfarbstoff an und lässt ihn durch starke Hitze gerinnen, ohne die darüberliegende Haut zu verletzen. Das geronnene Blut wird vom Körper abgebaut, die Gefäßwand zerfällt danach und die Ader verschwindet. Möglicherweise sind mehrere Therapiesitzungen nötig, um auch den letzten Rest der Äderchen unsichtbar zu machen.
5 Fakten über Laser:
Sind Besenreiser gefährlich?
Auch wenn Besenreiser medizinisch gesehen eine Form von Krampfadern sind, so sind sie aus gesundheitlicher Sicht nicht behandlungsbedürftig. Sie verursachen in der Regel auch keine Beschwerden. Treten jedoch vermehrt Besenreiser auf, lohnt es sich, die tieferen Beinvenen auf Veränderungen untersuchen zu lassen. Denn im Gegensatz zu den harmlosen, oberflächlichen Äderchen können Krampfadern, die die größeren Gefäße betreffen, zu Entzündungen und Thrombosen führen. Das ist dann mehr als ein ästhetisches Problem und sollte von einem Facharzt untersucht und bei Bedarf behandelt werden.
Anders als oftmals angenommen, sind Besenreiser keineswegs nur ein Leiden der älteren Generation. Viele Frauen – und auch Männer – schließen bereits in ihren Zwanzigern damit erste Bekanntschaften. Wie bei allen Krampfadern gibt es auch bei Besenreisern häufig eine erbliche Vorbelastung. Haben die Mutter oder sogar beide Elternteile Besenreiser, können auch die Kinder damit rechnen, diese im Laufe ihres Lebens zu entwickeln.
Obwohl auch Männer vor den Venenveränderungen nicht geschützt sind, betreffen sie Frauen viel häufiger. Denn neben weiteren Faktoren wie Übergewicht, Rauchen und mangelnder Bewegung sorgt auch das weibliche Hormon Östrogen dafür, dass die Venen erschlaffen.
Ablauf einer Laserbehandlung von Besenreisern
Risiken
Kosten
Alternativen zur Laserbehandlung von Besenreisern
Für die Beseitigung von Besenreisern bis zu einem Aderdurchmesser von ca. 2 mm ist die Lasertherapie aktuell die beste Wahl. Abhängig vom Patienten können jedoch Alternativen oder Kombinationen mit anderen Behandlungsverfahren für ein noch besseres Ergebnis sorgen.
Eine Alternative zur Laser-Behandlung ist die Sklerosierung: Dabei punktiert der Arzt die Besenreiser mit einer feinen Nadel und injiziert ein Sklerosierungsmittel. Die Injektion verursacht eine kontrollierte Entzündung, die die Gefäßwände der Besenreiser miteinander verklebt. Da so kein Blut mehr durch das Blutgefäß fließt, stirbt es ab und wird vom Körper absorbiert. Die unschönen Äderchen verschwinden. Diese Methode wird vor allem bei größeren Besenreisern angewendet.

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„Sicherheit ist bei Laser-Behandlungen das A und O“, sagt unser leitender Arzt, Frank Mildszus. „Lasergeräte müssen von gut geschultem Personal bedient werden, damit niemand zu Schaden kommt. Bei uns sind alle Behandler bestens ausgebildet, um maximalen Erfolg zu gewährleisten.“
Nach vielen Jahren in der Unfall- und Gefäßchirurgie leitete Frank Mildszus 18 Jahre lang als Facharzt eine allgemeinmedizinische Praxis und sammelte in dieser Zeit augesprochen große Erfahrung in der Hautkrebsvorsorge, Lasermedizin und ästhetischen Medizin. Neben seiner Behandlungstätigkeit koordiniert er an seiner KIEL MEDICAL ACADEMY die Ausbildung anderer Ärzte in der Laser-Fachkunde und dem Laserschutz.